Haben Sie das Gefühl, dass andere immer schneller mit ihren Aufgaben fertig sind als Sie? In solchen Momenten wünschen Sie sich bestimmt, effektiver arbeiten zu könnten. Das ist – zumindest in einem bestimmten Rahmen – möglich.

Nutzen Sie Ihre Zeit!

Der Schreibprozess erfordert, wie jede andere geistige Betätigung auch, ein Höchstmaß an Konzentration. Leider sind wir aber alle nur begrenzt leistungsfähig. Wir können nicht rund um die Uhr produktiv sein, selbst wenn wir das wollten.

Wie lange Sie sich auf eine Aufgabe konzentrieren können, hängt von der individuellen Konzentrationsfähigkeit ab. Diese können Sie nicht oder nur in geringem Maße verbessern – und müssen sie deshalb so akzeptieren wie sie ist.

Um effizienter arbeiten zu können, sollten Sie besser versuchen, die Ihnen zur Verfügung stehende Zeit optimal zu strukturieren.

Der schnelle Wechsel zahlt sich aus

Steigern Sie Ihre Konzentrations-, Merk- und Denkfähigkeit, indem Sie viele kleine Pausen in Ihren Arbeitsalltag integrieren. Denn ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeits- und Regenerationszeit erhöht die geistige Beweglichkeit.

Es steckt jedoch noch mehr dahinter: Während Sie Ihr Gehirn zunächst mit wichtigen Informationen versorgen, beginnt dieses in Ihrer „Pause“ mit der notwendigen Verknüpfung der Daten.

Wenn es Ihnen schwerfällt, sich die Auszeiten während des Schreibens zu nehmen, empfehle ich Ihnen die Pomodoro-Technik.

Mit Stift und Kurzzeitwecker

Die Pomodoro-Technik gilt als Klassiker des Zeitmanagements. Sie wurde in den 1980-er Jahren von Francesco Cirillo entwickelt, der dafür – so erklärt sich der Name – eine Küchenuhr in Tomatenform verwendet hat.

Probieren Sie es einfach aus:

  1. Eine konkrete Aufgabe schriftlich formulieren
  2. Einen Kurzzeitwecker auf 25 Minuten stellen
  3. Die Aufgabe konzentriert bearbeiten
  4. Wenn der Wecker klingelt, sofort aufhören (Stelle markieren!)
  5. Nach fünf Minuten Pause gut erholt weiterarbeiten

Sie werden staunen, wie effektiv diese Methode ist.

Achten Sie darauf, dass Sie nach jeweils vier Arbeitseinheiten, also nach zwei Stunden, eine etwas längere Pause von etwa 15 bis 20 Minuten einplanen.